Opening / Einleitung
Worum geht's? (Opening / Einleitung)
Das ist ein Block für das Opening.
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Stand 15.10.2026
Eintritt frei. 20 Programmpunkte in vier Räumen: Vorträge, Talks, Workshops und Lightning Talks. Einen eigenen Lightning Talk meldest du am Event beim Info-Desk an.
Stand: 15.10.2026. Änderungen möglich, aktuell immer auf pretalx.
Das Programm als Video: Querformat 16:9 oder Hochformat 9:16 (MP4).
Das ist ein Block für das Opening.
Mit leyrer
Seit den vorletzten Linuxtagen Graz hat sich wieder viel in Österreichs IT-Landschaft getan. Nicht zuletzt dank diverser Initiativen zum Thema "Digitale Souveränität". Ein Streifzug durch ein Jahr öffenticher IT-Fails und was wir daraus lernen können.
"Interessante" IT-Lösungen, plötzlicher Datenreichtum und "extern generierte, verschlüsselte Backups" begleiten und nicht erst seit den frühen 2020er Jahren. Aber gerade die "Lockdown-Jahre" haben mit ad-hoc Lösungen und dem Erfolgthema "Kaufhaus Österreich", für eine große Anzahl an "IT-Fails" und WTF-Momenten in Österreic geführt.
Mit Helmuth Peer
Der Vortrag zeigt, wie man mit Tastatur-Shortcuts und Kommandozeilen-Werkzeugen (von Klassikern wie grep und find bis hin zu Spezial-Tools für PDFs, Medien, Automatisierung und Systemsteuerung) den Desktop-Alltag beschleunigt und wiederkehrende Aufgaben effizienter löst.
Mit Leonhard Mayr
„Wår dås gestan a schon so zach?“ – und keiner kann es beantworten. Nicht weil ein Werkzeug fehlt, sondern weil die Zahlen von gestern niemand aufgehoben hat.
Prometheus sammelt solche Zahlen ein, und das Erstaunlichste daran ist, wie wenig dazu gehört: Das eigene Programm legt ein paar Zeilen Text unter einer Adresse ab, fertig. Man kann sie mit curl anschauen. Am anderen Ende steht eine Abfragesprache, mit der sich diese Zahlen so ziemlich beliebig verwurschteln lassen – aufschlüsseln nach Endpunkt oder Version, Fehlerquoten ausrechnen, Trends fortschreiben.
Der Vortrag geht diesen Weg einmal ganz durch: dem eigenen Programm Zahlen entlocken, sie einsammeln, sichtbar machen – und zum Schluss Alarme bauen, die vorher warnen statt nachher. Wer von check-basiertem Monitoring kommt, bekommt die Einordnung dazu.
Mit Moritz Schmid, RechnerLotsen OG
„Ich habe nichts zu verbergen“ ist der häufigste Satz, wenn es um Datenschutz geht. Und er greift zu kurz. Wer große Datenmengen kontrolliert, kann Verhalten analysieren, Entscheidungen beeinflussen und Macht konzentrieren. Cambridge Analytica hat gezeigt, wie persönliche Facebook-Daten in politische Kampagnen gelangten. Mit KI und großen Analyseplattformen wachsen Tempo und Reichweite solcher Systeme.
Mit Erwin Ernst "eest9" Steinhammer
Hast du dein Grundrecht auf Information schon genutzt? Einige erfolgreiche Anfragen gaben bereits relevante Einblicke, wie die Republik funktioniert. Wir zeigen, wie du dich selbst beim Stellen von Anfragen nicht blamierst und warum so ein Gerichtsverfahren gar nicht so schlimm ist.
Mit Matthias
Im Job sind Backups inklusive Restore-Tests, Testumgebungen und Monitoring mit Alarmierung Standard. Privat fehlen dafür Zeit, Budget und Kolleg:innen, und wer mit dem eigenen Server startet, weiß oft nicht, wo er anfangen soll.
Ich betreibe seit über 15 Jahren einen privaten vServer. In diesem Talk zeige ich, wie ihr mit Ansible euren Server als Code beschreibt und jederzeit neu aufbauen könnt, wie ihr einfache Backups erstellt und mit einem Wegwerf-Server in der Cloud die Wiederherstellung testet und wie Docker, Traefik und eine saubere Firewall den Alltag sicherer machen. Am Ende zeige ich, was auch bei mir noch auf der ToDo-Liste steht.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, der Talk richtet sich an alle, die mit Self-Hosting beginnen wollen.
Mit Tristan Repolusk
Software, die in Forschungsprojekten entwickelt wird, ist häufig quelloffen. In der Praxis bedeutet quelloffen aber nicht automatisch wiederverwendbar. Dieser Talk beleuchtet meine Erfahrungen mit wissenschaftlicher Open-Source-Softwareentwicklung. Wie können Forscher*innen einen Beitrag zu Wiederverwendbarkeit, Nachnutzbarkeit und Wartbarkeit ihrer Software leisten?
Mit happycamper
Ein einsteigerfreundlicher und interaktiver Vortrag zum Steam Deck als "Home PC".
Mit bncmn
What happens when your terminal setup grows from a few aliases into the place where real work happens?
This talk is a field report on building a CLI-native workbench container: a reproducible environment for my everyday terminal work (development, GitOps, tmux, zsh, Neovim and other small tools that make command-line work productive).
The focus is not the finished container, but the journey: why the environment exists, which design principles emerged, where the sharp edges were, and what changed along the way. We will look at context scaffolding, persistent environment folders, build-time Neovim problems, helper and tool discovery, and the balance between personal dotfiles and a shared toolbox that you can bring from home to work.
This is for every command-line cowboy how is or want to become in love with containers. From homelabbers, hackers, to platform engineers, linux admins and everyone who has ever thought: "I just want my shell, editor, credentials, and cluster tools to be reproducible without turning my laptop into snowflake infrastructure."
Mit Slash
Ich bin (u.a.) Hobby-Musiker und arbeite für meine Band "Cold Whisper" regelmäßig an Songs bzw. Alben, die ich ausschließlich mit freier Software produziere. Wir machen in erster Linie old-school Heavy Metal, wobei sich manchmal auch Einflüsse von anderen Stilrichtungen bemerkbar machen.
Mit Martin Stipsitz
Solidarische Landwirtschaften stellen durch ihre kleinteiligen Anbauflächen mit vielen verschiedenen Kulturen und wöchentliche Gemüselieferungen besondere Anforderungen an Softwaretools. In diesem Vortrag erzähle ich, wie aus dem gescheiterten Versuch, eine passende Lösung zu finden, die Idee zu OpenFarmPlanner entstand: einer offenen Webanwendung zur Anbauplanung, die ich seit Dezember 2025 als Solo-Entwickler baue. Ich zeige die wichtigsten Funktionen, die technischen Entscheidungen dahinter und schließe mit einer Live-Demo.
Mit Stephan Peijnik-Steinwender
Wie viel muss man wirklich verstehen, um Kubernetes zu benutzen? Weniger, als sein Ruf vermuten lässt, im Kern nämlich ein einziges Prinzip. Dieser Vortrag erklärt dieses Prinzip, geht echte Manifeste durch und zeigt einen Single-Node-Cluster auf k3s bei der Arbeit. Zum Beispiel ein Rolling Update, bei dem der Dienst erreichbar bleibt, ohne dass man dafür zwei Instanzen betreibt und einen Reverse Proxy von Hand umschaltet. Wer eine docker-compose.yml lesen kann, bringt alles mit, was für den Einstieg nötig ist. Am Ende kann man ein Manifest lesen, einen eigenen Cluster aufsetzen und einschätzen, wann sich der Schritt lohnt und wann nicht.
Dieser Talk soll erklären was Meshcore ist, wie man es nutzen kann und, dass es (zumindest teilweise) möglich ist, Helium Miner für das Meshcore-Netzwerk zu nutzen. Der Talk richtet sich an alle Personen, die gerne basteln, sich für Hardware interessieren oder gerne erfahren möchten, wie Meshcore funktioniert.
Mit Florian H. Kleber (Netsnek)
API first service framework.
Write a service once and it speaks GraphQL from wherever it runs: a Linux server, a container, a Cloudflare Worker, a portable music player over USB and Bluetooth, a microcontroller on the bench. One schema from the code, one set of resolvers, the same API on every carrier.
Mit Stephan Peijnik-Steinwender
Container-Images baut heute fast jeder mit einem Dockerfile. Für VM-Images braucht es dagegen meist eine eigene Toolchain mit eigenen Konventionen, obwohl der Inhalt im Kern derselbe ist: ein Dateisystem und ein paar Angaben dazu, wie es bootet. contemper ist ein freies Werkzeug (Apache 2.0), das aus einem gewöhnlichen OCI-Image eine bootfähige VM-Disk macht. Dieser Lightning Talk zeigt in fünf Minuten, wofür es gedacht ist und wie der Weg vom Dockerfile zur laufenden VM aussieht.
Mit Florian H. Kleber (Netsnek)
emailwerk.com
Mit Andreas Purkhart
Freiheit, Stabilität, Sicherheit – Linux hat die Antworten auf fast alle technischen Fragen. Doch warum ist der Desktop-User immer noch ein Fremdkörper in diesem Universum?
Lightning Talks - Block, kurze Vorträge die man am Event beim Info-Desk anmelden kann.
Zum Abschluss der Veranstaltung versammeln wir uns noch einmal im zentralen Bereich des Veranstaltungsgebäudes. Wir sagen Danke an alle Anwesenden für ihr Kommen sowie den Vortragenden, Ausstellern und Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz während des Tages. Es gibt einen kurzen Rückblick, es werden die Höhepunkte der Veranstaltung zusammengefasst und einige Statistiken genannt.
Abschließend gibt's noch Infos zu den zukünftigen Aktivitäten des Vereins und wir weisen darauf hin, dass Feedbackeingabe, Fotos und Materialien über die Website verfügbar sein werden.
Und das ist der Abschluss des Kärntner Linuxtågs. Wir sagen Dånk'schen! :-)